All-eins-Sein | Eine Atem- und Meditationsübung
- Janina Stöbbe

- 13. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Nimm dir für diese Übung etwas mehr Zeit – etwa 20 Minuten oder mehr. Finde dich in deiner bevorzugten Meditationsposition ein, schließe die Augen und lass die Welt um dich herum leiser werden.
Werde zum neutralen Beobachter deiner Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen. Alles darf da sein – und losgelassen werden.
Mit jeder Minute darfst du tiefer in dich eintauchen.
Lass dich tragen von deiner Atmung
ein… und aus…
wie die sanfte Bewegung des Meeres.
Lenke nun deine Aufmerksamkeit auf deinen Solarplexus und stelle dir dort eine Lichtkugel vor – etwa so groß wie ein Tennisball. Mit jeder Einatmung fließt reine, neue Energie hinein; beim Ausatmen gibst du alte, verbrauchte Energie ab.
Verweile eine Zeit lang in diesem Bild.
Dann beginne, die Lichtkugel Schritt für Schritt größer werden zu lassen. Sie dehnt sich aus – über deinen Brustkorb, deinen gesamten Körper… weiter über den Raum, in dem du dich befindest, das Gebäude, die Stadt,… der Welt… bis sie schließlich eins wird mit dem Kosmos, der Quelle, dem Universum.
Achte darauf, dass du während dieses Ausdehnungsprozesses ruhig und gleichmäßig weiter atmest, die Energiekugel stehts mit neuer Energie füllst und alte Energie abgibst.
Nimm dir Zeit. Nimm wahr, dass du all das bereits bist.
Nun lass die Lichtkugel wieder kleiner werden – begleitet von deiner Atmung. Sie wird so klein wie eine Walnuss …wie ein Stecknadelkopf …und schließlich wie die kleinste Einheit eines Teilchens.
Nimm wahr, auch das bist du.
Wenn du dich bereit fühlst, lass die Lichtkugel wieder die Größe eines Tennisballs annehmen und beende die Übung mit drei tiefen Atemzügen.
Nimm deinen physischen Körper wieder wahr. Bewege sanft einzelne Bereiche, massiere sie, öffne langsam die Augen. Orientiere dich im Raum. Wenn du magst, bewege dich geschmeidig – kreise die Hüfte, Schultern oder Fußgelenke, schwinge die Arme oder schüttle dich sanft aus.
Komme ganz bei dir an – geerdet, weit und verbunden mit allem, was ist.