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Vagus-Atmung

  • Autorenbild: Janina Stöbbe
    Janina Stöbbe
  • 11. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Diese Atemübung unterstützt dein vegetatives Nervensystem dabei, sanft vom Sympathikus (Aktivierung, Anspannung) in den Parasympathikus (Entspannung, Regeneration) umzuschalten.


Nimm dir einen Augenblick ungestört Zeit für dich. Finde eine für dich bequeme Position – im Sitzen, Liegen oder Stehen – und schließe, wenn du magst, die Augen.


Spüre in dich hinein. Nimm deine Gedanken, Körperempfindungen und Gefühle wahr – und lass sie sanft weiterziehen. Richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem und beobachte ihn, ohne ihn zu verändern.


Wenn du bereit bist, beginne, rhythmisch zu atmen:

Ein – 2 – 3 – 4 – halten – 2 (– 3) – Aus – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 (– 7 – 8) – halten – 2 (– 3)

Ein – 2 – 3 – 4 – halten – 2 (– 3) – Aus – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 (– 7 – 8) – halten – 2 (– 3)

Ein – 2 – 3 – 4 – halten – 2 (– 3) – Aus – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 (– 7 – 8) – halten – 2 (– 3)

Ein – 2 – 3 – 4 – halten – 2 (– 3) – Aus – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 (– 7 – 8) – halten – 2 (– 3)

Ein – 2 – 3 – 4 – halten – 2 (– 3) – Aus – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 (– 7 – 8) – halten – 2 (– 3)

[…]


Wiederhole diesen Atemrhythmus einige Male – ruhig und gleichmäßig. Die Länge der Atemintervalle kannst du nach deinem eigenen Empfinden anpassen – wichtig ist, dass die Ausatmung länger ist als die Einatmung.


Atme in diesem Rhythmus weiter, solange es dir guttut. Lass dich vom Atem tragen – ein … und aus …


Spüre, wie Ruhe und Entspannung in dir entstehen.


Zum Abschluss lasse deinen Atem wieder in seinen natürlichen Rhythmus zurückfinden.Dann nimm deinen Körper wieder bewusst wahr, bewege dich sanft, öffne langsam die Augen und kehre ruhig in den Moment zurück – zentriert, geerdet und entspannt.

 
 
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